TANABATA, DAS STERNENFEST - DAZU SOMMERREZEPTE

Liebe akari taste-Freundinnen und Kabuki-Freunde


Tanabata – das Sternenfest im Juli

Tanabata (=siebenter Abend ) wird jeden 7. Juli in Japan gefeiert. An diesem Tag treffen sich die zwei Sterne Wega (Sternbild Leier) und Altair (Sternbild Adler) am Himmel. Nach alter Überlieferung stellen diese Sterne ein Liebespaar dar, welches das ganze restliche Jahr über durch die Milchstraße getrennt ist.

Orihime (=Weberprinzessin), die Tochter des Himmelsgottes, war eine fleissige Weberin. Von ihrem Vater wurde sie mit dem Rinderhirten Hikoboshi (=männlicher Stern) verheiratet.

Sie waren so verliebt, dass beide darüber ihre Arbeit vergassen – die Rinder wurden krank und der Himmelsgott bekam keine neuen Kleider mehr. Als Strafe verbannte der Himmelsgott Hikoboshi auf die andere Seite des großen Flusses (die Milchstrasse). Weil sie aber vor Kummer immer noch nicht arbeiten konnten, dürfen sie sich einmal im Jahr treffen – an Tanabata.

Am Abend vor dem 7. Juli werden Bambusbäume aufgestellt, an denen Zettel mit Wünschen aufgehängt werden, in der Hoffnung, dass sich diese dadurch erfüllen würden.


Finden Sie es zu frisch draussen? In Japan ist es jetzt «mushi atsui»... Sauna pur!
 
  An einem heissen Sommertag vor einem Wärmegewitter sprechen wir von «tüppigem» Wetter. Wenn Sie jetzt in Japan wären, würden Ihnen die Worte fehlen. In der feuchtheissen Hitze fühlen Sie sich wie in einem Dampfkochtopf.

Das japanische Wort, das alles treffend beschreibt ist: «mushi atsui». Mushi heisst soviel wie dämpfen, gedämpft, atsui bedeutet heiss. 

Was hilft dagegen? Gelassenheit, ein Fächer, ein Frottetuch um den Hals, um den Schweiss abzuwischen und natürlich die «eakon»! Die Japaner lieben Ihre «eakon» (=Aircondition: Das Wort war Ihnen zu lange, als sie es aus dem Englischen übernommen haben: aircon → eakon) und stellen diese auf Vollpower.

Wir können zur Abkühlung nur das Fenster öffnen. Schätzen wir dieses Intermezzo...der Sommer ist noch lange nicht vorbei!!

Donburi? Donburi! Japanischer Reis mit Fisch, Fleisch, Ei... zum Nachmachen!

 
Donburi ist eine beliebte Mahlzeit in der japanischen Küche. Das System ist ganz einfach: unten gedämpfter Reis (die japanische Sorte, ohne Salz gekocht) darauf kommt das «Toppingu».

Wie sie auf dem Bild sehen können, sind die Donburi-Restaurants mit 101 Variationen sehr einfallsreich unterwegs. Drei verschiedene Toppings zu wählen ist natürlich spannender als nur eines.

Zum Beispiel:
- Butadon (mit Schweinefleisch)
- Gyūdon (mit Rindfleisch)
- Ikuradon (mit Lachslaich)
- Tamagodon (mit Eiern)
- Tendon (mit Tempura)

Sie kochen sich also eine feine Sauce, japanisch oder nicht, braten sich würzige Fleischstreifen und machen ein Rührei. Die drei Toppingu richten Sie in genauen Dritteln auf Ihrer Reisschüssel an. Eh voilà und schon haben Sie ein waschechter Donburi zu Essen.

Die Zutaten und Saucen dürfen ein bisschen salziger sein, da der Reis ungesalzen ist.

Mehr Bilder und Rezepte finden Sie auf Google, wenn Sie nach donburi suchen.
 

«Takosarada» mit Chilidressing: Der Renner beim Frisch Fisch Mercato in Altstetten
 
 
  Noch ein Sommerrezept für Sie: Frischer Pulposalat (Das ist das 8armige Tier, welches verlässliche Fussballtips abgibt, nicht zu verwechseln mit dem Tintenfisch).

Im Frischfisch Mercato in Altstetten Zürich können Sie den Salat vorkosten. Das Rezept stammt von Master Sakata, welcher Sie hier ins Geheimnis des Pulpo-Kochens einweiht:

Für 4 Personen: ca. 1 kg Pulpo gefroren oder frisch. Gefrorener Pulpo auftauen lassen. Zwischen den Armen leicht einschneiden, damit die Hitze in den dicken Teil besser eindringen kann.

Wasser in einer grossen Pfanne ca. 5Liter aufkochen. Viel Salz hinzugeben (3 gehäufte Esslöffel Salz, das Wasser muss «zu salzig» schmecken). Pulpo ganz hineingeben. 20-30min kochen lassen. Mit einem Zahnstocher testen, ob das Fleisch schon gar ist. Wenn Sie mit dem Zahnstocher wie in Butter hineinstechen können, ist der Pulpo fertig gekocht.

Pulpo rausnehmen, in eine Schüssel mit Eiswasser (viele Eiswürfel vorbereiten) zum sofortigen Abkühlen geben.
Feine Stücke schneiden, je nach Geschmack.

Mit Chilidressing, gutem Olivenöl, Pfeffer und falls nötig ein wenig Salz würzen. Fertig ist der Pulpo-Salat. Mit Schnittlauch dekorieren.
 
Natürlich können Sie noch Gurken, Stangensellerie, andere Kräuter und was Sie sonst noch mögen als Zutaten in die Schüssel geben. Än Guätä!
 

Velo-Treppen-Tragen, Treppen-Velo-Schieben? Nicht so in Takatsuki, Osaka :-)!
 
 
 Die einen tragen das Velo auf den Schultern die Treppe hoch.
Manchmal hat es Schienen, wo das Gefährt nach oben geschoben werden kann.
Eine Rolltreppe hilft Mensch und Velo zum in den nächsten Stock kommen...

Das Velo-Treppen-Transportband habe ich in Takatsuki, Osaka entdeckt: Einfach drauffahren, Bremsen drücken und neben dem Velo nach oben spazieren. :-)

Natürlich hat es eine Hinweistafel, worauf auf alle möglichen Gefahren aufmerksam gemacht wird. Ein Nothalteknopf vervollständigt das Ganze.

Mehr Bilder finden Sie unter diesem Link: http://www.google.ch/images?hl=de&q=自転車のためのエスカレーター&um=1&ie=latin1&source=og&sa=N&tab=wi
   

Ich wünsche Ihnen einen guten Junirest und einen Superstart in den August. Viel Spass beim Kochen, Grillieren, Baden und Ferien machen!
 

Herzliche Grüsse aus Kloten
Ronja Sakata
   

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Wort des Tages #330

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